Von Musik zur Massage – Teil1

pexels-photo-37719.jpegHier möchten wir Euch Maria ein wenig näher vorstellen. Bevor sie zur Tantramassage kam, war sie Berufsmusikerin. Für uns spannend, welche Ähnlichkeiten es zwischen dem Spiel auf dem Cello und dem „Spiel“ mit einem menschlichen Körper gibt. Welche Parallelen finden sich überhaupt zwischen dem professionellen Ausüben einer Kunst und unseren Massagen?

Stefanie: Liebe Maria, Du bist seit Mai 2015 hier bei uns im Ananda. Zeit, um ein wenig nachzufragen, wie es Dir bei uns geht, ob Du Dich eingelebt hast, aber auch: Wie bist Du überhaupt zur Tantramassage gekommen? Denn ursprünglich hast Du viele Jahre Cello studiert und somit ein ganz anderes Leben geführt.

Maria: Ja, ich komme aus einer italienischen Musikerfamilie, so dass ich schon als Kind mit Klavier und Gesang begonnen habe. Mit neun Jahren fing ich an, Cello zu studieren. In Italien läuft es ein wenig anders: die Ausbildung dauert 12 Jahre, neben dem Besuch eines Gymnasiums. Es bleibt kaum Zeit für Entspannung und Privatleben.

Stefanie: Das klingt nach einem Leben voller Disziplin, Aus- und Fortbildungen, Lernen. Gibt es Parallelen zu dem, was Du jetzt tust? Weiterlesen

SEXarbeiterin – die Dokumentation im Kino

SA_A6Vieles aus dem Film trifft auch auf unsere Arbeit bei Ananda zu und so war es nicht verwunderlich, dass rund 10 Frauen aus unserem Team, sowie etliche Freunde zur Köln Premiere mit Podiumsdiskussion kamen.
Lena Morgenroth steht mit Begeisterung hinter ihrer Arbeit  und tritt dafür mit ihrem bürgerlichen Namen ein: ähnlich wie wir kämpft sie um eine allgemeine gesellschaftliche Anerkennung dieses schönen Berufes. Der Film zeigt den ganz normalen, wenn auch sehr freigeistigen Alltag einer Tantramasseurin in Berlin.
Eine Rezension von Julia

Sexarbeit. Was bedeutet das? Im Ananda kommt häufiger mal das Gespräch darauf: Sind wir Sexarbeiterinnen oder nicht? Wie bezeichnen wir uns selbst? Einerseits können und wollen wir nicht bestreiten, dass unsere Arbeit mit Sexualität zu tun hat, andererseits setzen wir uns für eine eigene, neue Berufsbezeichnung ein und möchten eine spezifische Regelung für unseren Berufsstand, der eben weder zur Wellnessmassage zählt, noch, wie wir meinen, zur Prostitution. Es geht nicht darum, dass wir uns als „heilig“ oder „heilend“ sehen, sondern darum, dass wir wissen, was Sexarbeit, was das Wort Prostitution in den Köpfen der Menschen auslöst – das Bild der viktimisierten, ausgebeuteten Frau, die vom Patriarchat unterdrückt und zur Sexarbeit gezwungen wird. Wir dagegen versuchen, eine Form von sexueller Kultur in die Gesellschaft zu bringen, die öffentliche  Anerkennung findet, und zwar unter anderem über eine klare berufliche Regelung.

„…dass Sexarbeit eine Arbeit ist wie jede andere“

Dieser Film machte Mut. Denn an ihm wird deutlich, dass Sexarbeit eine Arbeit ist wie jede andere: Es gibt dafür einen eigenen Berufsverband (Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V), jede von uns führt ihre Buchhaltung, macht Geschäftstermine aus, ärgert sich schon mal über unfreundliche Gäste und hat besondere Strategien und Methoden im jeweiligen Arbeitsablauf. Im Film wird Einblick in auch unseren Arbeitsalltag geboten: die gesamten Handlungsabläufe, wie Raum vorbereiten, sich umziehen, duschen, Kerzen anzünden und auch das Geben der Massage selbst. Mit Lenas gezeigtem Alltag können die meisten von uns sich gut identifizieren: sei es einfach nur mal eben das  Altglas wegbringen oder die Schilderung von Gästen, die sich ausführlich am Telefon beraten lassen und dann doch nicht erscheinen. Genau wie die berührenden Szenen, die Lena im Kontakt mit ihren Kunden erlebt und  in denen deutlich wird, wie viel Nähe und Geborgenheit diese Begegnungen beinhalten. Gar nicht das, was man sich unter oft rein kommerziell gedachter Prostitution und Sexarbeit vorstellt, sondern sehr viel menschliche Wärme, Nähe, Gehaltenwerden, Trost, dazu aber sexuelle Leidenschaft, Genuss, Lebensfreude und Hingabe. Was Lena und viele gute Tantramasseure und –masseurinnen auszeichnet, sind die Fähigkeit und Bereitschaft, Menschen nahe zu kommen, auch und gerade mit dem ganzen Körper auf sinnliche und erotische Weise.

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Tantramassagen sind ein Teil von Lenas Angebot.

Stilistisch wurde der Film in Schwarz-Weiß gedreht, um der üblichen Pornoästhetik entgegenzuwirken. Das kann ich gut nachvollziehen, da ich selbst Kunst mache und meist in Schwarz-Weiß arbeite. Meine Bilder haben häufig sexuelle Inhalte und Ornamente in einer einfachen Zeichnungstechnik. Das Schwarz-Weiß reduziert die Information und verhindert das Abrutschen in den Kitsch. Lena hatte zunächst etwas Sorge, ob dadurch ihre Arbeit nicht überästhetisiert würde, aber das ist überhaupt nicht der Fall. Es wurde nichts geschönt. Das Schwarz-Weiß unterstützt die Nüchternheit und Klarheit des Films.

Die Teilnehmer der anschließenden Podiumsdiskussion von links: Claudia Zimmermann-Schwartz (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen und Leiterin des Runden Tisch für Prostitution NRW), Harriet Langanke (Journalistin), Sobo Swobodnik (Regisseur), Arndt Klocke (Moderation "Grünes Kino), Lena Morgenroth, Hans Mörtter (Pfarrer Lutherkirche Köln) sowie Dr. Anne Bunte (Amtsleiterin Gesundheitsamt Köln).

von links: Claudia Zimmermann-Schwartz, Harriet Langanke, Sobo Swobodnik, Arndt Klocke, Lena Morgenroth, Hans Mörtter sowie Dr. Anne Bunte.

 

Die anschließende Podiumsdiskussion war mit spannenden Fachleuten besetzt und wurde von dem Grünen-Landtagsabgeordneten Arndt Klocke kompetent und einfühlsam moderiert. Neben Lena Morgenroth selbst und Regisseur Sobo Swobodnik beteiligten sich Claudia Zimmermann-Schwartz, Leiterin des „Runden Tisches Prostitution NRW“, Anne Bunte, Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Köln, Südstadt-Pfarrer Hans Mörtter sowie GSSG-Gründerin und Sexualwissenschaftlerin Harriet Langanke an der Diskussion.

Hier wurden die unterschiedlichen Formen von Prostitution deutlich gemacht, und dass es DIE Prostitution eben nicht gibt, sondern viele Arten: von der selbst bestimmten, gut ausgebildeten Frau oder dem Mann, die auch viele andere Berufsoptionen hätten und sich bewusst für Sexarbeit entschieden haben, bis hin zu (fast ausschließlich) Frauen aus anderen Ländern, die kaum bis kein Deutsch können und hier zu dieser Arbeit gezwungen werden. Der Film hat nicht den Anspruch, einen repräsentativen Überblick zum Thema Sexarbeit zu vermitteln, sondern will nur einen kleinen Ausschnitt davon zeigen. Zweifellos gibt es neben Frauen wie Lena und uns Ananda-Masseurinnen auch solche, die diese Arbeit ausschließlich wegen des Geldes machen oder weil sie für sich keinerlei Alternativen auf dem Arbeitsmarkt sehen. Auch Zwangsprostitution und Menschenhandel gibt es natürlich, aber das sind keine Berufe. Auch diese Abgrenzung wurde deutlich gemacht. Auch, dass wenn die Prostitution in den Untergrund gezwungen wird, die Kriminalität darin logischerweise eher zunehmen wird.

„Dem Mythos folgend, dass nur Sex mit Liebe schöner Sex sein kann, was mir eine der  größten Lügen unserer Generation zu sein scheint“

In der anschließenden Podiumsdiskussion kam vom Publikum die brennende Frage, die jede von uns Masseurinnen bestimmt schon gestellt bekam: wie sich diese Arbeit denn auf die eigene Sexualität auswirke, und dahinter steckt oft die Vorstellung, man würde taub, weil man so viel abspalten müsse, weil man ja nicht einfach so mit Fremden intim werden könne usw. Dem Mythos folgend, dass nur Sex mit Liebe schöner Sex sein kann, was mir eine der  größten Lügen unserer Generation zu sein scheint. Damit wird nach wie vor ein Mythos rund um Sexualität aufrechterhalten, der es uns allen schwermacht, sich ehrlich mit dem Thema auseinanderzusetzen, zumindest in der Öffentlichkeit. Schön war Lenas klare Antwort, dass sie sich und ihre sexuellen Bedürfnisse über die Arbeit besser kennenlernen konnte und ihre Sexualität sich dadurch deutlich spannender, ehrlicher und befriedigender für sie und ihre Partner entwickelt hat. Dass sie lernte, was ihr Spaß macht, dass sie auch lernte, dies zu kommunizieren: und zwar ihren Partnern direkt, auch während des Liebesspiels. Dass sie Worte für ihre Wünsche fand, war bereichernd und erfüllend für alle Beteiligten.

Martina Weiser (Ananda Köln) mit Lena Morgenroth - man kennt sich über gemeinsame Freunde und durch die Crowdfunding Aktion für den Film

Martina Weiser (Ananda Köln) mit Lena Morgenroth – man kennt sich über gemeinsame Freunde und durch die Crowdfunding Aktion für den Film

Ich erlebe das an mir selbst sehr ähnlich. Bei mir, bei meinen Kolleginnen und bei meinen Kollegen. Auch meine Gäste verändern sich, werden offener und klarer mit ihren Wünschen, wenn sie häufiger zur Massage kommen, lernen ihren Körper besser kennen oder kommen gleich mit Partner zur Paarmassage oder zum Coaching. Was wir machen, und das wurde in diesem Film deutlich: Wir geben der Sexualität einen kunstvollen, kreativen Rahmen, der viele neue Möglichkeiten eröffnet, Sehnsüchte erfüllen kann und neue Impulse gibt. Außerdem zeigt Lena, zeigen auch wir als Tantramasseur/-innen, dass befriedigende Sexualität nicht ausschließlich über Penetration erreicht werden kann. Für uns ist dies ein wichtiger Baustein zum Aufbau einer offenen und lebensbejahenden sexuellen Kultur.

„der Regisseur selbst (…)  erfuhr Stigmatisierung, als er die Crowdfounding Campagne startete und dafür Sexarbeit angeboten hat.“

Mir machte die anschließende Diskussionsrunde Mut und gab mir Selbstbewusstsein im Umgang mit meiner Arbeit in der Öffentlichkeit. Auch dass Frau Zimmermann-Schwartz bestätigte, wie viel Schmerz an diesem Stigma hängt, sowie der Regisseur selbst, der genau diese Stigmatisierung erfuhr, als er die Crowdfounding Campagne startete und dafür selbst Sexarbeit angeboten hat. (Siehe auch unser Beitrag hier)
Man ist damit nicht alleine. Das gibt mir Kraft, mich noch mehr zu engagieren und mich ehrlich mit meiner Arbeit zu zeigen. Es tat mir und meinen Teamkolleginnen gut, dass sich alle Fachleute einig waren: Eine Ausgrenzung von Sexarbeiterinnen nützt niemandem! Stattdessen sollten Respekt und Akzeptanz für eine freiwillige Berufswahl in diesem Bereich gefördert werden. Nach wie vor ist gleichzeitig weiterhin Hilfe für Menschen wichtig, die aus einer Not- oder Zwangslage heraus unfreiwillig in der Sexarbeit gelandet sind oder dorthin gezwungen wurden.

Wir brauchen Ehrlichkeit im Umgang mit Sexualität. Lenas ungeschönter Einblick in ihren Arbeitsalltag ist ein feministisches Manifest. Was im Refrain der starken, und im Gegensatz zur Nüchternheit des restlichen Films, dramatischen Filmmusik deutlich wird:

„Keep your body out of business, cause the body is holy ground… well it is my own precious body, so stop bossing me around!“

Vielen Dank!

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Julia | Tantra BDSM Massage Sex Coach KölnJulia gehört zu den Liberty-Fachfrauen im Ananda-Team.
Berührung und die Auseinandersetzung mit Sexualität und Kunst brachten Julia sehr stark in die Verbindung mit ihrer Kraft und Kreativität.
Sie versteht ihre Arbeit als einen Beitrag zur Integration von Sexualität in jedem Einzelnen und in der Gesellschaft und vor allem als eine bewusste Hinwendung zur Freude und Fülle des Lebens.

„Das ist doch irgendwas mit Sex?“

TantramassageIch liebe meine Arbeit. Ich bin froh, das sagen zu können, denn ich musste Mitte vierzig werden, bis ich herausgefunden habe, was mich wirklich glücklich macht: Menschen zu berühren.

Im Hochsommer bin ich mit dem ICE quer durch Deutschland gefahren und nachdem wegen der Hitze erst ein Notarzteinsatz und dann ein starkes Gewitter meine Fahrt verzögert hatten, war es nach Mitternacht und ich erreichte den letzten Anschlusszug, der mich an diesem Tag zu meinem Zielort hätte bringen können, nicht mehr. Wie ich feststellen durfte, finanziert die Bahn ihren Fahrgästen in solchen Fällen eine Fahrt mit dem Taxi.
Kurz darauf saß ich also in einem elfenbeinfarbenen Mercedes, neben mir ein leicht genervter Fahrer, im Fond ein junger Marinesoldat, dessen Kaserne keineswegs auf meiner Route lag und im Kofferraum mein großer schwarzer Koffer.

„Wohin soll es denn gehen?“ fragte der Fahrer mich im unverkennbaren Jargon der Hafenquartiere. Ich nannte den Namen des abgelegenen Seminarhauses und nachdem sein Navi die Adresse gefunden und ich ihm den Gefallen getan hatte, die Blitzer-App auf meinem Handy zu aktivieren, entspannte sich die Stimmung etwas. „Was wird denn da geboten?“ wollte er wissen. Vor uns lag eine lange Fahrt über Landstraßen, er war müde und konnte Unterhaltung gebrauchen, das leuchtete mir ein. „Ich fahre zu einem Massageseminar“ antwortete ich betont kühl und überlegte, wie ich das Thema wechseln könnte. Schließlich war es Nacht und ich saß mit zwei fremden Männern in einem fremden Auto. Aber ich war erschöpft von der langen Fahrt und der Hitze. Mir fiel nichts ein und im Lügen bin ich schlecht.

Er reagierte, wie bisher jeder reagiert hat, dem ich von meinem neuen Beruf erzähle: Erst mit nervösem Lachen, dann mit gespanntem Schweigen, schließlich mit ehrlichem Interesse und offenherzigen Fragen

„Ah, Sie wollen Massage lernen?“ hakte er nach. Sein Ton war nicht unfreundlich, verriet aber deutlich, was er von derlei Zeitvertreib hielt. „Nein, ich assistiere bei der Ausbildung“ sagte ich mit kalkulierter Arroganz und hoffte, ihn damit ausreichend einzuschüchtern, um weitere Nachfragen zu unterbinden. Verstohlen warf ich einen Blick auf die Rückbank und sah, dass mein Mitreisender mit dem Kopf auf seinem Seesack eingeschlafen war. Immerhin hatte ich jetzt nur noch einen Zuhörer. Den Taxifahrer schienen meine ausweichenden Antworten anzuspornen, es klang fast provokant, als er fragte: „Sie sind Physiotherapeutin?“ Plötzlich musste ich lachen. Die Situation war einfach zu komisch. Ich entschied mich einmal mehr, einfach die Wahrheit zu sagen und antwortete: „Nein, ich bin Tantramasseurin.“
Er reagierte, wie bisher jeder reagiert hat, dem ich von meinem neuen Beruf erzähle: Erst mit nervösem Lachen, dann mit gespanntem Schweigen, schließlich mit ehrlichem Interesse und offenherzigen Fragen. Es wurde eine sehr kurzweilige Fahrt und als er zwei Stunden später meinen schweren Koffer auf dem gepflasterten Hof des Seminarhauses auslud, verabschiedete er sich mit Handschlag und bedankte sich bei mir. Ich hatte ihn berührt.

Das T-Wort 

Ich habe noch nicht viele professionelle Massagen gegeben, weil ich noch nicht die passenden Rahmenbedingungen habe, um diese Tätigkeit mit meinem Familienleben zu vereinbaren. Ich suche nach eigenen Räumen und ich bin dabei, mich auf die Arbeit mit Frauen zu spezialisieren. Dafür gibt es so schöne Namen wie „Perlentor“, „Rosenblütenmassage“ oder „Schossraumheilung“. Das einzige Wort, das wir im deutschsprachigen Raum auf jeden Fall meiden sollten, sagte meine Ausbilderin kürzlich, sei das Wort „Tantramassage“.
Mich macht das traurig und wütend, aber wahrscheinlich werde auch ich diesen Rat beherzigen. So wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen, die ihre wunderbare Arbeit mit mehr oder weniger blumigen Formulierungen umschreiben, damit Google dieses Wort, das ihre Haltung von tief empfundenem Respekt und wertungsfreier Annahme von allem Menschlichen ausdrückt, nicht aus ihrer Homepage filtert: „Tantra“. Denn die Realität ist, dass die „Tantramassage“ nicht geschützt ist und sich unter diesem Suchbegriff von der halbstündigen Erotikmassage bis zur mehrstündigen, tiefgreifenden, prozessorientierten Körperarbeit ein breit gefächertes Angebot finden lässt, das den Laien überfordert. Den Mainstream dominiert wohl eher die Assoziation von Schummerlicht, Räucherstäbchen und Gleitgel.

Tantra öffnet einen Raum für Sexualität jenseits von anerzogenen Normen und pornomäßigem Leistungsdruck und dieser Raum ist mir heilig geworden 

Wenn ich Freunde und Bekannte frage, was sie über Tantra wissen, ist die Standardantwort: „Das ist doch irgendwas mit Sex?“ Wie diese religiöse Richtung bei uns im Westen rezipiert wird sagt viel über unsere Gesellschaft, denn nur 7% der tantrischen Schriften befassen sich mit Sexualität, aber das Besondere ist in der Tat, dass diese als integraler Bestandteil der menschlichen Existenz betrachtet, geehrt und kultiviert wird. Also in etwa so, wie ein kleines Kind natürlicherweise mit seinen Geschlechtsteilen umgeht: Es berührt sie, weil sie zu seinem Körper gehören, weil sie sich gut anfühlen und das Lebensgefühl steigern. Nicht mehr und nicht weniger. Da gibt es kein „Iih, das ist eklig!“ und kein „Wow, bin ich kinky!“, kein „Das gehört sich nicht!“ und kein „Die anderen können/ fühlen/ haben bestimmt mehr, ich bin irgendwie falsch!“. Tantra öffnet einen Raum für Sexualität jenseits von anerzogenen Normen und pornomäßigem Leistungsdruck und dieser Raum ist mir heilig geworden.

Von der Selbstliebe zur Selbstfindung

Meine Ehe ist unter anderem daran gescheitert, dass wir diesen Raum nicht gefunden haben. Wir entfernten uns immer mehr voneinander und pendelten uns irgendwann beim kleinsten gemeinsamen Nenner ein, der formal die Anforderungen eines geregelten Geschlechtsverkehrs erfüllte, aber mit echter Intimität und Begegnung nichts mehr zu tun hatte. Ich fühlte mich taub und leer und flüchtete ins innere Exil, er verbrachte die Nächte vor dem Computer. Nachdem ich (erfolglos) versucht hatte, bei einem anderen etwas von meinem früheren Körpergefühl wiederzufinden und mein Mann dies herausgefunden hatte, kamen die Karten auf den Tisch.

 …ich war sexuell uninteressant und als Frau einfach nur noch langweilig, gerade gut genug für Kinder und Küche.

Er erzählte von seiner Pornosucht, der Jagd auf bewegte Bilder, auf immer stärkere Reize, die er schon lange nicht mehr kontrollieren konnte, obwohl er sich selber dafür hasste und sich ausgezehrt und überreizt fühlte. Ich war gleichzeitig angewidert und zutiefst verunsichert und zog mich komplett von ihm zurück. Ich fühlte mich in dem bestätigt, was ich insgeheim schon lange befürchtet hatte: Ich war nicht mehr schön, ich war nicht mehr begehrenswert, ich war sexuell uninteressant und als Frau einfach nur noch langweilig, gerade gut genug für Kinder und Küche.

Nähe oder gar Körperkontakt konnte ich nicht mehr ertragen. Ich reichte ihm am Esstisch den Teller so, dass unsere Hände sich nicht berührten und suchte mir einen eigenen Schlafplatz im Haus. Statt abends mit ihm vor dem Fernsehen zu sitzen, las ich Bücher über Sexualität und experimentierte mit sexueller Selbstliebe. Ich stellte fest, dass meine Vagina keineswegs taub war, sondern offenbar durch die Geburten und das Älterwerden noch viel empfindungsreicher und lebendiger als je zuvor. Das war toll, ein großes Geschenk und ich entwickelte einen neuen Stolz auf mich und meinen Körper. Doch oft liefen mir nach einem besonders schönen Orgasmus die Tränen runter, denn ich sehnte mich so sehr danach, von jemandem gesehen zu werden. Damit meine ich nicht den geilen Blick, mit dem man sich im Porno anguckt, wie eine Frau es sich selbst macht. Mein Wunsch war, so gesehen zu werden, wie ich wirklich bin.

Letzte Woche ging dieser Wunsch bei einem Seminar meiner neuen Ausbildung in „Frauenmassage und Sexualcoaching für Frauen“ in Erfüllung. Wir sollten mit unserer Partnerin ein Selbstlieberitual mit „Whitnessing“ üben. Das heißt, die eine Frau hatte 45 Minuten Zeit, sich mittels einer bestimmten Atmung und den Stimulationstechniken ihrer Wahl selbst in einen wellenförmig ansteigenden Erregungszustand zu bringen und die Energie dann zu entladen, während die andere einfach nur als Zeugin neben ihr saß. Genau wie alle anderen war ich überzeugt, dass ich in einem Raum mit zwanzig Frauen, zur Geräuschkulisse batteriebetriebener Toys und unter der Aufsicht eines Schwarms von Assistentinnen in jeden anderen Zustand als in den der Erregung kommen würde, geschweige denn dass ich mehrere Wellen davon aufbauen und mich einem Orgasmus auch nur auf Sicht nähern würde.

 …es macht für mich keinen Unterschied mehr, ob ich ihren Rücken, ihren Intimbereich oder ihren Anus massiere

Das Gegenteil war der Fall: Ich fühlte mich weder beobachtet noch gestört, sondern absolut frei und gleichzeitig geborgen und sicher inmitten dem Stöhnen, Schreien, Seufzen und Summen um mich herum. Ich spürte die anderen und ich spürte mich, Atem, Stimme und Bewegungen, alles was ich gelernt hatte, floss wie von selbst und ich erlebte meinen intensivsten selfmade-Orgasmus aller Zeiten. Als ich – noch etwas benommen – die Augen wieder öffnete, schaute meine Partnerin mich an. Ihr Blick war so weich und offen wie meiner und ich kann nicht beschreiben, wie glücklich es mich gemacht hat, dass ich mich ihr so zeigen konnte und dass sie mich so gesehen hat.

Und was ist nun mit dem Sex? 

Meine Ausbildung hat mich sehr verändert. Mein Wertesystem hat sich verschoben und meine Grenzen ebenfalls. Während ich gelernt habe Männer zu massieren, habe ich mich ihnen aus der sicheren Distanz der Professionalität wieder angenähert, Schritt für Schritt. Am Anfang muss ich beim Vorgespräch ausgesehen haben wie eine Chefsekretärin: die Beine übergeschlagen und den Schreibblock auf den Knien. Ich hatte Vorurteile und war voller Misstrauen. Doch dann habe ich Männer erlebt, die mir von ihren Ängsten, Unsicherheiten und Wünschen erzählt haben, die zu weinen anfingen, sobald ich zu Beginn des Rituales ihre Hand in meinen Händen hielt, die mir später schrieben, dass diese Erfahrung ein Wendepunkt in ihrem Leben gewesen sei. Inzwischen spielt es für mich keine Rolle mehr, dass sie nackt sind und dass ich nackt bin, es macht für mich keinen Unterschied mehr, ob ich ihren Rücken, ihren Intimbereich oder ihren Anus massiere, denn sie haben dieselbe Sehnsucht nach Berührung und wollen genauso gesehen werden wie ich.

Weil ich Tantramassagen gebe und bei Ausbildungsseminaren assistiere denken viele, ich sei eine Art Sexgöttin, jedenfalls aber eine Expertin und gelegentlich werde ich nach ein paar Gläsern Wein hinter vorgehaltener Hand nach meinen geheimen tantrischen Sex-Tricks gefragt. Es tut mir leid, aber ich kenne keine Tricks. Ich habe eine Massageausbildung mit spirituellem Hintergrund gemacht, sexuelle Interaktion war nicht Bestandteil des Curriculums. Ich habe viel über Sexualität und noch mehr über mich selber gelernt. Es war ein weiter Weg, es war mein Weg und er ist noch lange nicht zu Ende.
Was meinen privaten Kontakt zu Männern betrifft, wage ich mich nach dreieinhalb annähernd sexfreien Jahren langsam aus meinem Schneckenhaus. Es war gut, eine Pause zu machen, alles auf „reset“ zu setzen und ganz von vorne anzufangen: Bei mir. Ich weiß jetzt genauer, was ich will und ich sorge besser für mich und meine Bedürfnisse. Nicht nur beim Sex, aber auch beim Sex.

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handei_5566_2_300Die Autorin Nora schreibt über sich: Ich bin 47 Jahre alt, in Trennung und Mutter von drei Kindern im Alter zwischen 7 und 19 Jahren. Ich lebe in einem alternativen Dorfprojekt am Rande einer deutschen Großstadt. Früher habe ich Politik und Volkswirtschaft studiert und mein Geld mit Öffentlichkeits- und redaktioneller Arbeit verdient.
Die Ausbildungen in Tantramassage, Frauenmassage und Sexualcoaching für Frauen habe ich inzwischen abgeschlossen und arbeite jetzt als Gesundheitspraktikerin für weibliche Sexualität. Aktuell stehe ich am Anfang einer Fortbildung nach dem Konzept Sexocorporel.

Weitere Texte über Tantramassage auf Noras Blog

„For me, words are a form of action, capable of influencing change.“ Ingrid Bengis

 

Alex: Opfer, Täter – Heiler?

Liebe Leser,

wir freuen uns, Euch heute ein sehr persönliches Interview mit Alexander vorzustellen, in dem er von seinen eigenen Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen in seiner Kindheit offen berichtet und wie Tantramassage ein Weg für ihn gewesen ist, damit umzugehen und die Freude und Lust wiederzufinden.
Vielleicht können Alexanders Erfahrungen  Hoffnung geben, dass Zeit und Behutsamkeit die Wunden heilen können und wie ein Weg aussehen kann, der zu neuer Lebenslust zurück führt. 


Was hat Dich zur Tantramassage gebracht?

Das ist eine lange Geschichte. Ich wurde mit vier oder fünf Jahren von einem Bekannten meiner Mutter missbraucht. Ich hatte es völlig vergessen, und es kam als unterdrückte Erinnerung wieder hoch. Ich konnte mich zwar an Gewalt erinnern, nicht aber an einen sexuellen Missbrauch. Ich fühlte mich jedoch in meinen späteren Leben immer stark zu sexuellen Themen hingezogen, zu sexueller Freiheit. Es war mir zunächst völlig unklar, dass das, was ich dabei suchte, eine Art von Heilung war. Ich hatte starke Scham- und Schuldgefühle. Vor ungefähr fünf Jahren bekam ich in London dann meine erste Tantramassage. Das war eine unglaubliche Erfahrung. Interessanterweise geschah während der Massagesitzung selbst nicht viel. Ich bekam die Massage, verließ die Praxis, war irgendwie wütend und enttäuscht, dachte: Was für ein Mist, die hat mir bloß einen runtergeholt, das war nicht das, was ich wollte. Ich ging in einem Park spazieren, und es ist nicht leicht zu beschreiben, was dann passierte. Plötzlich fingen meine Beine zu zittern an, und dann sah ich mich selbst wieder in der Massage. Aber ich sah dabei völlig verdreht und verkrümmt aus. Ein wirklich symbolhaftes Bild, und ich wusste sofort, was es bedeutete. Ich heulte ewig. Es war ungeheuer intensiv. Meine eigene Situation war mir blitzartig klargeworden.

Die Massage hat etwas freigesetzt?

Ja, sie hat geholfen, etwas loslassen. Von diesem Moment an war ich auf der Spur. Ich hatte vorher schon darüber nachgedacht, mit Menschen als Therapeut zu arbeiten. Hier hatte ich nun einen Weg gefunden, der mir dafür sinnvoll erschien. Ich hatte immer schon diese sehr spezielle Beziehung zu den Themen Sexualität und Heilung gehabt. Ich lernte dann eine Frau kennen, die die Massage im Diamond Lotus in Berlin gelernt hatte. Sie empfahl mir die Ausbildung, und das brachte mich nach Deutschland. So begann meine eigene Reise zur Tantramassage. Nach einem Jahr in der Diamond-Lotus-Gemeinschaft kam ich nach Köln. Ich konnte durch all das einen neuen Umgang mit Gefühlen wie Scham und Schuld finden, und ich lernte ganz neue sexuelle Dimensionen kennen.

Du bringst also einen ganz besonderen biographischen Hintergrund mit. Auf welche Weise beeinflusst das Deine eigene Massagearbeit?

Es gehört zum wichtigsten, was ich gelernt habe, mit solch schwierigen Erfahrungen umzugehen. Es ist auch ein anhaltender Prozess. Zunächst musste ich meine eigene Geschichte akzeptieren und dann lernen, nicht sofort an dem anzusetzen, was ich bei anderen Menschen sehe. Bis ich etwa Ende zwanzig war, ging es mir oft darum, mich unter Beweis zu stellen, und ich neigte dazu, den Leuten Dinge auf den Kopf zuzusagen. Das war nicht hilfreich. Die größte Herausforderung ist es also, Leute zu erreichen, ohne mit dem Finger auf etwas zu zeigen und zu sagen: Hier unterdrückst Du etwas, hier hast Du ein Schuldgefühl. Es geht darum, mit diesen Dinge stillschweigend zu arbeiten, und generell darum, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind.

Du kennst bestimmt die mythologische Figur des verwundeten Heilers. In welcher Weise kannst du dich damit identifizieren?

Das liegt mir nahe, auf jeden Fall. Als ich C.G. Jung gelesen habe, habe ich dort einiges über den verwundeten Heiler und die Gefahren gefunden, die ihn bedrohen. Es ist ja bekannt, dass viele Leute, die in therapeutischen Berufen tätig sind, selbst Schwierigkeiten zu bewältigen hatten. Das Thema ist mir also gut vertraut, und man muss es sich immer wieder in Erinnerung rufen, da man auch mit sich selbst in diesen ganzen Prozessen arbeitet. Es geht also nicht immer nur darum, wie man dem anderen helfen kann, oft geht es auch die eigenen Themen, wenn man so eng mit Menschen arbeitet. Anfangs war ich durchaus zerrissen zwischen dem Wunsch, dem anderen und mir selbst zu helfen. Es ging ja vor allem darum, ein Grundvertrauen aufzubauen, weil das genau das ist, was einem als Opfer eines Missbrauchs genommen wird. Man hat keine Kontrolle, keine Macht und der größte Selbstausdruck, den mein eigentlich durch seine Sexualität haben kann, ist beschädigt. Deshalb ging es anfangs ganz klar darum, mein Selbstvertrauen zu finden, das Gefühl zu bekommen: Ich bin etwas wert, daher ist auch meine Sexualität etwas wert. Von diesem Punkt aus konnte ich anfangen, mit anderen zu arbeiten und versuchen, sie an einen ähnlichen Punkt zu bringen, wie ich ihn gefunden hatte.

Wie genau hilft denn eine Tantramassage dabei, mit solchen Lebenserfahrungen umzugehen? Sich vor einer fremden Person auszuziehen und sich von ihr am ganzen Körper berühren zu lassen, verlangt ja bereits großes Vertrauen.

Das, was in einer Massage gewonnen werden kann, hängt vor allem von den Klienten und ihrer Absicht ab. Wenn ihnen klar ist, dass sie nach so etwas wie Heilung suchen, ist die Chance wesentlich größer, dass dies auch passiert. Ganz allgemein ist es aber heilsam, wenn Teile des ureigenen Wesens, in diesem Fall speziell die Sexualität oder der Körper, von einer anderen Person bedingungslos akzeptiert, respektiert, genährt und geliebt werden. Das hilft, alte Formen von Beziehungen zu heilen, auch die zu sich selbst und zum eigenen Selbstbild. Ich habe es immer wieder erlebt, dass Leute sagen, sie seien noch nie so wie in der Tantramassage berührt worden. In den allermeisten Beziehungen gibt es einfach zu viel altes Gepäck. Die Art der Beziehung in der Massage schafft da einen sicheren Raum.

Auf welche andere Weise als beispielsweise eine psychotherapeutische Behandlung kann die Massage helfen?

Wir leben ja in einer ohnehin sehr vom Kopf gesteuerten Kultur. Und meist sind es intelligente Menschen, die eine Therapie machen. Doch es kann zum schlimmsten Feind werden, wenn man die eigenen Probleme einfach nur kennt. Manche Menschen, die man auf etwas hinweist, sagen nur noch reflexhaft: Ja, das weiß ich schon. Etwas auf diese Weise zu wissen, kann heißen, dass man gar nicht mehr in einem tiefen Sinne daran rühren kann. Ich erinnere mich an eine Frau, mit der ich zusammen ein Tantramassage-Seminar gemacht habe. Sie hatte bereits zwanzig Jahre Psychotherapie hinter sich – aber ich glaube, dass sie in der einen Seminarwoche mehr über sich gelernt hat als in zwanzig Jahren Therapie. Die Macht der Tantramassage liegt darin, unsere Beziehungen zu schlechten Erfahrungen und Erlebnissen, zu Traumata, verwandeln zu können. Nicht, indem man sich diese bloß bewusst macht. Es läuft viel unmittelbarer, direkter ab. Allein schon deshalb, weil die Art der Beziehung im Raum der Tantramassage eine so spezielle ist. Man merkt, wenn sich etwas gut anfühlt, auch wenn man dachte, dass dies nicht der Fall sein würde. Dies kann auf sehr rasche Weise die Beziehung zu unseren Gefühlen verändern. So war auch mein eigenes Erleben, also das Weinen im Park, kein Ausdruck von Schmerz, sondern von Freude: Endlich, so dachte ich, hat diese Sache ihren Platz. Mein Problem lag nicht in der Traumatisierung selbst, sondern darin, dass das Gefühl dazu unterdrückt und verboten war. Eine Frau sagte mir mal während einer Massage, die ich ihr gab: Ich fühle mich schuldig, dass ich das gerade so genieße. Aus meiner Sicht ist es einer der wichtigsten Aspekte der Tantramassage, dass einem klar wird, dass es erlaubt ist, sich gut zu fühlen, sich beseelt vor Glück zu fühlen. Ja, es ist nicht nur erlaubt, es ist eine Art Grundrecht von uns als Menschen.

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Alexander kommt aus London er ist seit Sommer 2013 Teil des Ananda Teams. Mittlerweile spricht er ausgezeichnet Deutsch, Englisch ist seine Muttersprache.
Tipp: Paarmassagen oder vierhändige Massage von Alex und seiner Partnerin Stina sind ein ganz besonderes Erlebnis.

Das Gewinnspiel im Januar

mann_mit_anandaDas Gewinnspiel für Januar endet am Montag den 1. Februar um 12.00 Uhr mit der Auszählung der Likes und dem Verschicken des Gutscheins.

Hier nochmal die Regel für das Gewinnspiel:

Ananda verlost in jedem Wintermonat zwei Stunden Tantramassage – unser beliebtestes Angebot.
Schreib uns per Facebook einen Kommentar, warum Du selbst oder jemand aus Deinem Bekanntenkreis diese Massage bekommen sollte:

Bisher haben die Gewinner durch schöne Gedichte überzeugen können und damit viele Likes gesammelt. Gründe einen unserer Gutscheine zu bekommen gibt es viele.

Willst Du, dass Dein jüngerer Bruder (endlich) seine Sinnlichkeit entdeckt und positive Erfahrungen auf diesem Gebiet sammelt?

Hast Du die beste aller Frauen an Deiner Seite und willst ihr einen Genuss schenken, der nicht mit zusätzlichen Kalorien verknüpft ist?

Hat Dein allerbester Freund eine schwierige Trennung hinter sich und Du möchtest ihn endlich wieder strahlen sehen?

Oder suchst Du nach einem Weihnachtsgeschenk für jemanden, der schon alles hat, aber der sich nach Ruhe und Berührung sehnt?

Der Kommentar mit den meisten Likes gewinnt – bzw. die Person, die laut diesem Kommentar die Massage am meisten verdient hat. Mit etwas Glück landet ein Gutschein bei Dir und Du darfst dieses unbeschreibliche Erlebnis selbst erfahren oder verschenken.

Mitmachen kann jeder volljährige Facebook-Nutzer. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird mit Facebook-Namen veröffentlicht und angeschrieben. Wir benötigen dann die komplette Postadresse, um den Gutschein zu verschicken. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir eure Daten vertraulich behandeln. Wir geben diese nicht unbefugt an Dritte weiter.

Die Ananda Rückgabe-Garantie gilt nur für gekaufte Geschenkgutscheine – jedoch kann jeder Gutschein weitergegeben werden oder zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden. Unsere Gutscheine haben eine zeitlich unbegrenzte Gültigkeit.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele und Verlosungen bei Ananda findet ihr hier.

Weinberg der Liebe

weinbergderliebe1Liebes Ananda-Team,

für die vielen außergewöhnlichen und schönen Erfahrungen, die ich mit Euch gemacht habe, möchte ich mich bei allen „Arbeiterinnen und Arbeitern im Weinberg der Liebe“ ganz herzlich bedanken.

Ich wünsche Euch für 2016 viele Gäste die Lust haben, mit Euch auf Entdeckungsreise zu gehen und die Euch mit Respekt und Dankbarkeit begegnen.

Herzliche Grüße
P

weinbergderliebe2

Das Weihnachtsgewinnspiel

mann_mit_anandaIm Dezember endet unser monatliches Gewinnspiel bereits am 23.12. um 12.00 Uhr mit der Auszählung der Likes und dem Verschicken des Gutscheins.
Das Ananda Massageteam ist an allen Feiertagen und auch an den Tagen zwischen den Jahren für Euch da.

Hier nochmal die Regel für das Gewinnspiel:

Ananda verlost in jedem Wintermonat zwei Stunden Tantramassage – unser beliebtestes Angebot.
Schreib uns per Facebook einen Kommentar, warum Du selbst oder jemand aus Deinem Bekanntenkreis diese Massage bekommen sollte:

Willst Du, dass Dein jüngerer Bruder (endlich) seine Sinnlichkeit entdeckt und positive Erfahrungen auf diesem Gebiet sammelt?

Hast Du die beste aller Frauen an Deiner Seite und willst ihr einen Genuss schenken, der nicht mit zusätzlichen Kalorien verknüpft ist?

Hat Dein allerbester Freund eine schwierige Trennung hinter sich und Du möchtest ihn endlich wieder strahlen sehen?

Oder suchst Du nach einem Weihnachtsgeschenk für jemanden, der schon alles hat, aber der sich nach Ruhe und Berührung sehnt?

Der Kommentar mit den meisten Likes gewinnt – bzw. die Person, die laut diesem Kommentar die Massage am meisten verdient hat. Mit etwas Glück landet ein Gutschein bei Dir und Du darfst dieses unbeschreibliche Erlebnis selbst erfahren oder verschenken.

Mitmachen kann jeder volljährige Facebook-Nutzer. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird mit Facebook-Namen veröffentlicht und angeschrieben. Wir benötigen dann die komplette Postadresse, um den Gutschein zu verschicken. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir eure Daten vertraulich behandeln. Wir geben diese nicht unbefugt an Dritte weiter.

Die Ananda Rückgabe-Garantie gilt nur für gekaufte Geschenkgutscheine – jedoch kann jeder Gutschein weitergegeben werden oder zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden. Unsere Gutscheine haben eine zeitlich unbegrenzte Gültigkeit.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele und Verlosungen bei Ananda findet ihr hier.

Wir trotzen dem Winter und verschenken zwei Stunden im Paradies

Ananda Massage

Ananda verlost in jedem Wintermonat zwei Stunden Tantramassage – unser beliebtestes Angebot.
Schreib uns per Facebook einen Kommentar, warum Du selbst oder jemand aus Deinem Bekanntenkreis diese Massage bekommen sollte:

Willst Du, dass Dein jüngerer Bruder (endlich) seine Sinnlichkeit entdeckt und positive Erfahrungen auf diesem Gebiet sammelt?

Hast Du die beste aller Frauen an Deiner Seite und willst ihr einen Genuss schenken, der nicht mit zusätzlichen Kalorien verknüpft ist?

Hat Dein allerbester Freund eine schwierige Trennung hinter sich und Du möchtest ihn endlich wieder strahlen sehen?

Oder suchst Du nach einem Weihnachtsgeschenk für jemanden, der schon alles hat, aber der sich nach Ruhe und Berührung sehnt?

Der Kommentar mit den meisten Likes gewinnt – bzw. die Person, die laut diesem Kommentar die Massage am meisten verdient hat. Mit etwas Glück landet ein Gutschein bei Dir und Du darfst dieses unbeschreibliche Erlebnis selbst erfahren oder verschenken.

Das November-Gewinnspiel endet am 30.11. 2015 um 12.00 Uhr mit der Auszählung der Likes.

Mitmachen kann jeder volljährige Facebook-Nutzer. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird mit Facebook-Namen veröffentlicht und angeschrieben. Wir benötigen dann die komplette Postadresse, um den Gutschein zu verschicken. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir eure Daten vertraulich behandeln. Wir geben diese nicht unbefugt an Dritte weiter.

Die Ananda Rückgabe-Garantie gilt nur für gekaufte Geschenkgutscheine – jedoch kann jeder Gutschein weitergegeben werden oder zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden. Unsere Gutscheine haben eine zeitlich unbegrenzte Gültigkeit.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele und Verlosungen bei Ananda findet ihr hier.