
Moderatorin Inga Hinnenkamp hat die Massagepraxis ANANDA besucht. Sie beschreibt die Atmosphäre vor Ort und befragt Praxisleiterin Martina Weiser. Darüber hinaus gibt es ein Interview mit der Berliner Tantramasseurin Lena Morgenroth und der Schweizer Theologin und Buchautorin Béatrice Bowald.
Archiv der Kategorie: Backstage
Handarbeitsabend – der Nachklang
Uff, geschafft!
Platt und glücklich sinke ich auf den Küchenstuhl und gönne mir zur Feier des Abends noch ein übrig gebliebenes Pikkolöchen. Den hab ich mir jetzt verdient! Belohnung darf sein. Abgesehen davon, dass eine Premiere eigentlich nach Schampus ruft:
Heute stand der Erste Kölner Handarbeits-Abend im ANANDA auf dem Programm! Weiterlesen
Sexuelle Dienstleistung?

Unsere Kollegin Anita hat uns freundlicherweise einen Brief an eine Freundin zur Verfügung gestellt, in dem sie sich mit dem Thema „Tantramassage als sexuelle Dienstleistung und das Verhältnis zur Prostitution“ auseinandersetzt. Da diese Debatte für uns als MasseurInnen hochaktuell ist, freuen wir uns über Diskussionen, Meinungen und Anregungen darüber.
Liebe Petra,
„Aber das war ja gar kein Bauchtanz – das war ja richtig SCHÖN!“
Dieser Ausruf stammt aus „Die mit dem Bauch tanzt“. Die Geschichte einer westfälischen Hausfrau, die zur professionellen Bauchtänzerin wird. Überall in Westfalen hat sie Auftritte, nur nicht im eigenen kleinen Städtchen. Für die eigenen Nachbarn, den Bäcker, die Freiwillige Feuerwehr tanzt sie erst nach Jahren. Schließlich tuscheln alle darüber, wie freizügig – sprich unanständig – Bauchtanz doch ist. Und nun entdeckt die Nachbarin: „Das ist ja SCHÖN!“
„Und da ich ja nun weiß, was du tust, kann ich getrost sagen, das hat mit Prostitution nichts zu tun, sondern vielmehr mit Freude am Sex.“ Weiterlesen
Das Tor ins Leben
In der Rubrik „Backstage“ erfahrt Ihr, was unsere Masseure und Masseurinnen persönlich bewegt, welche Gespräche wir „unter uns“ führen oder welche Aktionen und Veranstaltungen uns begeistern. Den Anfang macht unsere Kollegin Anita, die uns von ihren Erfahrungen mit einem Yoni-Kalender in ihrer Küche berichtet.

Die Zunahme der hellen Zeit ist schon deutlich wahrzunehmen. Jetzt fällt es ins Auge, dass es früher hell und später dunkel wird. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde sich eine Türe auftun, und der Raum, in dem ich mich aufhalte, wird dadurch heller, freier und weiter. Außerdem bekomme ich dadurch mehr Lust, nach draußen zu gehen, als wenn es dunkel ist. Und kalt obendrein.
Wenn es irgendwo dunkel und warm ist, das hat ja noch was. Wie im Bauch der Mutter. Da fühlt sich das Kind bestimmt auch wohl. Und dann muss es raus durch das Tor ins Leben.
„Das Tor ins Leben“ war auch der Name einer Ausstellung, von der ich durch eine Freundin erfuhr. Bei dieser Ausstellung wurde das Tor gezeigt, durch das wir Menschen ins Leben eintreten. Also die weiblichen Genitalien, hier Yoni genannt. Yoni ist ein Wort aus der alten heiligen Sprache Indiens, dem Sanskrit. Mit der Wahl dieses Namens wird zum Ausdruck gebracht, dass es um etwas Wertvolles geht, um etwas, das Achtung und Würdigung verdient. Weiterlesen
